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SPANNUNGSAUFLÖSUNG Die Spannungsauflösung wird bestimmt durch die Anzahl der über den Stellbereich verteilten Windungen und die anliegende Spannung. Da der Stromabnehmer außer auf den ganzen Windungen auch zwischen zwei Windungen positioniert werden kann, ergibt sich eine theoretisch mögliche Auflösung von U/2n-1, (U = anliegende Spannung, n = Windungszahl). Da eine Zwischenposition möglicherweise für längere Zeit beibehalten wird, müssen die jeweils überbrückten Windungspaare vor allem die thermischen Bedingungen für Dauer-Kurzschlussfestigkeit erfüllen. Wenn die Spannungsauflösung nicht ausreicht, kann durch Kaskadierung von Grob-und Feineinstellung die Auflösung multipliziert werden, sodass auch äußerst niedrige Werte durch große Drehwinkel eingestellt werden können. Mehr beiläufig sei hier auch auf einen häufig anzutreffenden Vergleich des Ringstelltransformators mit einem Potentiometer eingegangen. Dieser Vergleich gilt nur insofern, als die Leerlauf-Ausgangsspannung in gleicher Weise vom Drehwinkel abhängig ist. Das ist jedoch, abgesehen von der ähnlichen Bauform, die einzige gemeinsame Eigenschaft. Weil die Potentiometerwicklung aus Widerstandsdraht besteht, wirkt sich jede Zustandsänderung überproportional aus. Bei Belastung sinkt die Ausgangsspannung; Leerlaufverluste, Lastverluste und Erwärmung ändern sich mit dem Quadrat der den Widerstandsdraht durchfließenden Ströme. In dieser Beziehung zeichnet sich ein Ringstelltransformator bei gleicher Durchgangsleistung durch wesentlich stabileres Verhalten, geringeres Volumen und um einige Zehnerpotenzen niedrigere Verlustleistung aus.
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